Der Anwendungsbereich pulvermetallurgischer Produkte ist sehr breit: von der allgemeinen Maschinenfertigung bis hin zu Präzisionsinstrumenten, von Eisenwaren und Werkzeugen bis hin zu großen Maschinen, von der Elektronikindustrie bis zur Motorenfertigung, von der zivilen Industrie bis zum Militär, von der allgemeinen Technologie bis zur Spitzentechnologie - die Pulvermetallurgietechnik ist überall anzutreffen.

 

Ölimprägnierverfahren für pulvermetallurgische Produkte:

  1. Ölimprägnierung durch Erhitzen: Die gereinigten Sinterprodukte werden in 80~120℃ heißes Öl gelegt und 1 Stunde lang eingetaucht. Während sich die Produkte erwärmen, dehnt sich die Luft in den verbundenen Poren aus, sodass ein Teil der Luft entweicht. Nach dem Abkühlen zieht sich die verbleibende Luft wieder zusammen und saugt das Öl in die Poren. Aufgrund der guten Fließfähigkeit und hohen Schmierfähigkeit von heißem Öl kann mehr Öl in das Produkt eindringen. Dieses Ölimprägnierverfahren ist effizienter als die gewöhnliche Ölimprägnierung.

 

  1. Vakuum-Ölimprägnierung: Die gereinigten Sinterprodukte werden in eine Vakuumbox gelegt, diese wird verschlossen und auf -72 mmHg evakuiert. Anschließend wird Motoröl in die Vakuumbox eingefüllt, auf 80℃ erhitzt und 20~30 Minuten lang gehalten.

Da die Luft aus den miteinander verbundenen Poren des Produkts abgesaugt wird, kann das Motoröl innerhalb von 10 Minuten in das Produkt eindringen. Dieses Verfahren ist effizient und schnell.

 

  1. Gewöhnliche Ölimprägnierung: Das gereinigte Sinterprodukt wird in Motoröl (im Allgemeinen Motoröl Nr. 20~30) gelegt und eingetaucht. Das Öl dringt unter der Kapillarkraft des Produkts in dessen Poren ein. Dieses Verfahren hat eine geringe Imprägnierleistung und eine lange Imprägnierdauer von mehreren Stunden. Es wird bei Produkten mit geringem Ölgehalt eingesetzt.

 

Das Funktionsprinzip des Ölimprägnierverfahrens für pulvermetallurgische Produkte besteht darin, dass das eisenbasierte ölhaltige Lager gesintert und anschließend in Öl getaucht wird, sodass das pulvermetallurgische Schmieröl in die Poren des Produkts eindringt.

Wenn sich die Welle dreht, erzeugt die dynamische Reibung mit der Buchse Wärme; die Lagertemperatur steigt, und das Öl dehnt sich beim Erwärmen aus. Es tritt durch die Poren zur Welle und zur Buchse aus und sorgt automatisch für die Ölversorgung. Der dabei entstehende Ölfilm übernimmt die Schmierung und reduziert die Reibung.